jugendinwien

November Texte

hand mit festivalbändern

festivalbänder, modetrend des 21. jahrhunderts

Ein Festivaljahr neigt sich dem Ende zu. Und was bleibt neben löchrigen und mit Gatsch beschmierten Schuhen, einer Menge Festivalbekanntschaften und dem ein oder anderen gefangenen Drum-Stick übrig? Richtig! Die hübschen bunten Bändchen, die uns jeden Tag aufs Neue an unvergessliche und vor allem musikalische Tage irgendwo in Österreich (oder sonstwo) erinnern. Ob nun Nova Rock, Frequency oder Picture On, jedes dieser Events hat sich einen Platz auf meinem rechten Unterarm verdient. So bewahrheitet sich auch die frühsteinzeitliche These der Jäger und Sammler. Im Falle des Festival-Trendsetters ist er wahrscheinlich beides! Er jagt die großartigsten Bands der Welt und verfolgt sie bis zu den abgelegensten Orten und Feldern, weit abseits jeglicher Zivilisation. Und er sammelt Festival-Bänder als Trophäen. Aber die schmucken „Bandeln“ weisen auch noch andere bemerkenswerte Einsatzmöglichkeiten auf. So schützen sie im Winter vor Kälte und beim Trainieren dienen sie als passabler Schweißbandersatz. 

Marcel, 20

windrad

eine million taten

Klimaschutz – ein Thema, das heutzutage in aller Munde ist. Und prinzipiell ist die breite Masse ja auch der Meinung, dass man da mehr machen sollte. Doch sobald es einen persönlich betrifft, kommen oftmals Aussagen wie: „Was soll ICH denn gegen den Klimawandel machen?“ Bei einigen mag dieser Spruch aus purer Faulheit über die Lippen kommen, bei manchen ist dies aber tatsächlich eine Frage der Hilflosigkeit. Und aus diesem Grund bietet Greenpeace mit ihrer aktuellen Aktion 1.000.000 Taten für den Klimaschutz Vorschläge, wie jeder persönlich aktiv werden kann. Die Klima-Taten sind simpel und bedeuten weder Opfer zu bringen, noch einen großen Aufwand zu betreiben, ganz im Gegenteil: Sie sollen das Bewusstsein stärken, wie einfach man etwas bewirken kann und sei es nur Elektrogeräte nicht ständig im Standby-Modus zu lassen oder in Zukunft auf Online-Rechnungen umzusteigen.

 Um den/die Einzelne/n zu motivieren, werden die Anzahl der gesetzten Taten und der dadurch gesparte CO2 Ausstoß auf der Homepage angezeigt. Für kreative Köpfe bietet Greenpeace auch die Möglichkeit selbst Ideen einzusenden. Und wenn du etwas gegen die ständig wachsende „alles-wurscht-Mentalität“ unternehmen willst, dann registriere dich jetzt auf der Homepage und setze auch DU deine Taten für den Klimaschutz!


Info: 1000000taten.greenpeace.at

Julia, 20


feuerwehrmann

was willst du werden?

In der Volksschule war es noch einfach. „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen, wenn Tante oder Onkel bei der Sonntagsjause nach dem Berufswunsch fragten. Als Kind, das Abenteuer erleben wollte, hatte man ständig neue Ideen im Kopf. Genial wäre doch, als Cowboy durch den Wilden Westen zu reiten oder wie in der Fernsehserie Kommissar Rex mit seinem Polizeihund Verbrecher zu jagen! Je mehr Jahre vergehen, desto weniger bleiben von den kühnen Vorhaben übrig. Denselben Verwandten, denen man damals mit einem Funkeln in den Augen vom großen roten Feuerwehrauto erzählt hat, berichtet man nun von den Plänen, Medizin oder Jus zu studieren. Jährlich stehen in Österreich zehntausende Jugendliche nach der Schule vor der schwierigen Situation, sich für eine weiterführende Berufsausbildung entscheiden zu müssen. In den vergangenen Jahren haben sich mit unzähligen neuen Lehrgängen an Fachhochschulen und Universitäten die Möglichkeiten vervielfacht. Die Wahl fällt dadurch zwar nicht leichter, aber solch schräge Kurse wie „Rhetorik für Sportplatzwarte“ oder „Der Weg zum Olivenölexperten“ (tatsächlich gesehen!) geben reichlich Anlass dazu, sich doch ein wenig von der kindlichen Neugier zu bewahren.

Markus, 20

nowhere train

nowhere train

Im Mai dieses Jahres stiegen fünf Musiker, zwei Filmer und ein Autor in den Zug, um in ganz Österreich an ungewöhnlichen Orten, wie zum Beispiel auf Almen, Grenzübergängen und in einem Gefängnis zu spielen. Die Musiker der Bands Naked Lunch, A Life a Song a Cigarette, Play the Tracks of und Love & Fist erlebten allerhand! Oft nicht  ahnend was sie erwartet, wo sie schlafen werden oder wer ihnen zu essen gibt, lebten sie ein zeitgenössisches Vagabunden-Dasein. Die spannenden Geschichten der Reise, die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die Leute auf die sie trafen und die schönsten Momente der Konzerte konnten online mitverfolgt werden und werden nun in einem Film dokumentiert. Ab Ende November zieht der Nowhere Train wieder durchs Land und spielt Live-Konzerte zur Filmpräsentation und Lesung.

Die Songs stammen aus dem Repertoire der mitwirkenden Musiker, erweitert, um einige Klassiker. Neu instrumentiert und interpretiert sind sie der perfekte Soundtrack für diese ganz spezielle Reise ins Ungewisse. Schau auf ihre myspace Seite um auf dem Laufenden zu bleiben. Dort findest du auch Links zu den beteiligten Bands und ihren Tonträgern.  www.myspace.com/nowheretrain 

Wir verlosen 3 Freikarten für die Nowhere Train Show im Schikander-Kino in Wien. Wenn ihr am 26. oder 27. November Zeit habt, dann schickt eine Mail an: informout(at)wienXtra.at 

Barbara, 16

 

inFORMout

Info & Kontakt & Mitmachen:

inFORMout(at)wienXtra.at
www.myspace.com/inFORMout
tel. +43/1/4000-84 390
15 bis 20 Jahre

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